Über mich

Automatisierung war schon immer mein Thema. Mit KI hat sie eine neue Stufe erreicht.

Patrick Banholzer

Ich bin Patrick Banholzer. Ich liebe meine Familie, Musik, IT und seit einiger Zeit auch den Geruch frischer Holzspäne.

Was mich antreibt

Seit über 15 Jahren dreht sich meine Arbeit um eine Frage: Warum macht das eigentlich noch ein Mensch von Hand? Angefangen hat es mit Linux-Servern und -Clients, die vollständig automatisiert liefen, weiter ging es mit DevOps, Infrastructure as Code und CI/CD-Pipelines – und heute reicht es weit über die IT hinaus. Automatisierung lohnt sich überall, wo Routine Zeit frisst: in Freigabeprozessen, bei der Fehleranalyse, im Reporting und zu Hause.

Mit großen Sprachmodellen hat das eine neue Stufe erreicht. Aufgaben, die sich vor zwei Jahren nicht automatisieren ließen, weil sie Lesen, Verstehen und Abwägen erfordern, können heute KI-Agenten unterstützen. Das begeistert mich gerade am meisten und genau das möchte ich zu meinen Kunden bringen: die KI-Anwendungsfälle finden, die ihre Prozesse wirklich beschleunigen, und sie so umsetzen, dass sie zuverlässig laufen und die Daten sicher bleiben.

Hauptberuf

Bei der Mercedes-Benz AG bin ich Bring-Up Manager und Software Integrator für die ADAS-Gesamtsoftware (Fahrerassistenz und automatisiertes Fahren). Ich leite Task Forces für komplexe Integrationen, koordiniere Anlieferungen und Eskalationen und treibe das kontinuierliche Testen voran.

Am liebsten baue ich dort KI-gestützte Automatisierung für unsere Integrationsarbeit: LLM-Agenten greifen über das Model Context Protocol (MCP) auf Defect-Tracking, CI/CT-Ergebnisse, Build-Logs und Code-Repositories zu, übernehmen die Root-Cause-Analyse und bisecten fehlerhafte Softwarestände – damit Fehler schneller behoben sind. Davor habe ich Continuous-Testing-Umgebungen aufgebaut, unsere CI/CD-Pipelines von Jenkins nach GitLab CI migriert und ein LLM-gestütztes Werkzeug zur Build-Log-Analyse entwickelt.

Früher habe ich bei Mercedes-Benz über 2.300 Ubuntu-Desktops per Saltstack im GitOps-Verfahren betrieben und davor ein siebenköpfiges Team für IT-Infrastruktur bei der IT-Designers Gruppe geleitet. Die Details stehen im Lebenslauf.

Beratung

Seit 2021 berate ich nebenberuflich Kommunen, Unternehmen und Startups: von der IT-Bestandsaufnahme über Cloud-Infrastruktur bis zur Automatisierung. Heute liegt der Schwerpunkt auf Automatisierung und sicherem KI-Einsatz: mein Angebot.

Zu Hause

Zu Hause setze ich viel sogenannte Enterprise-Technik ein, einfach weil es mir Spaß macht. Ein Proxmox-Host betreibt Firewall, Nextcloud, Paperless und weitere Dienste, alles mit Ansible verwaltet. Das Netz ist in VLANs aufgeteilt, damit weder Saugroboter noch Waschmaschine meine Rechner sehen.

Das Herz des Hauses ist Home Assistant. Es steuert PV-Anlage, Hausakku und Wallbox gemeinsam, sodass das Auto mit Überschuss lädt, ohne den Akku leerzusaugen. Dazu kommen Heizpläne, Markisen und Rollos, ein Nachtalarm und viele kleine Helfer – über Homematic, Zigbee, Shelly und mehr, alles lokal und ohne Cloud-Zwang. Und seit ein KI-Assistent die Konfiguration über MCP lesen und ändern kann, entstehen neue Automationen deutlich schneller.

Über das Setup und meine Automationen schreibe ich nach und nach im Blog.

Abseits der Tastatur

Musik. Am liebsten höre ich Heavy Metal – Lamb of God ist meine Lieblingsband –, aber auch Klassik, Jazz, Swing, etwas Hip-Hop und elektronische Musik.

Drechseln. An der Drechselbank ist nichts automatisiert außer der Absaugung. Schauen Sie in meine Werkstatt.

Pfadfinder. Ich engagiere mich ehrenamtlich bei den Pfadfindern (DPSG).